Ratenkredit Vergleich


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So finden Sie den günstigsten Ratenkredit

Noch nie zuvor wurden so viele Waren mittels Krediten finanziert wie heute. Dementsprechend groß ist das Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten. Ob direkt vor Ort beim Händler, online bei einer Direktbank oder klassisch über die eigene Hausbank – Darlehen sind praktisch fast überall zu bekommen.

Haben Sie Interesse an einem Kredit, sollten Sie sich verschiedene Angebote unterschiedlicher Banken und Unternehmen erstellen lassen. Denn wie fast überall beim Kauf kann ein Vergleich bares Geld sparen. Nicht selten treten je nach Bank sogar erhebliche Preisunterschiede zwischen einzelnen Angeboten auf. Dabei sollte die Höhe der effektiven Zinssätze aller Angebote – auch Effektivzins genannt – verglichen werden. Dieser beinhaltet grundsätzlich alle Kosten, die auf Sie als Kreditnehmer bei Abschluss Ihres Wunschdarlehens zukommen. Somit kann diese Zinsangabe als gute Vergleichsgrundlage dienen.

Kleiner Preisunterschied – große Wirkung

Wie schon erwähnt, sollten Sie einen Vergleich vor Vertragsabschluss keinesfalls scheuen. Denn bereits scheinbar geringe Konditionsunterschiede können relativ große finanzielle Auswirkungen für Sie haben. Vor allem auf mittel- bis langfristige Finanzierungen trifft dies zu. Ein Rechenbeispiel soll Ihnen diesen Sachverhalt verdeutlichen:

Annahmen für die Berechnung:

Sie finanzieren ein neues Auto im Wert von 15.000 Euro. Dazu nehmen Sie einen Kredit über diesen Betrag auf. Aus Gründen der Transparenz bleiben eventuelle Nebenkosten unberücksichtigt. Zudem fallen keine Bearbeitungsgebühren an. Der Kredit soll innerhalb von 5 Jahren, also in 60 Monatsraten, komplett getilgt werden. Eine Schlussrate ist demnach nicht zu zahlen. Ihnen liegen zwei Angebote vor. Anbieter A stellt Ihnen Ihren Wunschbetrag zu einem Zinssatz in Höhe von jährlich 6,79 % zur Verfügung, während Anbieter B diese Kreditaufnahme zu einem Zins von 5,99 % p.a. ermöglichen würde.

Angebot A Angebot B
Finanzierungssumme 15.000€ 15.000€
Zinssatz p.a. 6,79 % 5,99 %
Kreditrate 294,11€ 288,82€
Zinsen insgesamt 2.646,41€ 2.329,13€

Mehrkosten Angebot A:

2.646,41€ – 2.329,13€ = 317,28€

Ratenunterschied:

294,11€ – 288,82€ = 5,29€

Auswertung und Fazit:

Trotz des zunächst relativ gering erscheinenden Zinsunterschiedes von gerade einmal 0,8 % jährlich ist Angebot A deutlich teurer. Denn im Laufe der Zeit führt der höhere Zins zu Mehrkosten, die sich summieren. So werden innerhalb der Laufzeit von 60 Monaten bei Angebot A Mehrkosten von insgesamt 317,28€ berechnet. Auch bei der monatlichen Rückzahlungsrate macht sich das bemerkbar. Um immerhin 5,29€ höher ist die Kreditrate des teureren Angebots – reine zusätzliche Zinskosten, die Sie sich gegebenenfalls sparen können. Vergleichen Sie! Denn nicht selten sind die Kostenunterschiede noch deutlich größer, was auch das Einsparungspotenzial entsprechend vergrößert.

Fachchinesisch gefällig? Ratenkredit = Annuitätendarlehen

Sicher haben Sie schon einmal beiläufig etwas vom sogenannten Annuitätendarlehen gehört. Dabei handelt es sich keineswegs um einen speziellen Kredit mit bestimmten Verwendungszweck oder Ähnlichem. Ist von einem Annuitätendarlehen die Rede, geht es vielmehr um die rechnerische Handhabung bezüglich eines Kredites – genauer dessen Tilgungsverlauf. Sowohl im Bereich der klassischen Konsumdarlehen als auch bei Baufinanzierungen haben sich in der Praxis Annuitätendarlehen durchgesetzt und sind demzufolge weit verbreitet.

Die Besonderheit des Annuitätendarlehens bezieht sich auf seine Kreditrate. Während der gesamten Darlehenslaufzeit bleibt diese konstant. Dieser Fakt ist zugleich der große Vorteil eines solchen Kredits für Sie als Kreditnehmer. Die gleich hohe Darlehensrate gibt Ihnen Planungssicherheit. Schnell gewöhnen Sie sich an die regelmäßige Belastung, die Ihr Kredit zwangsläufig mit sich bringt.

Innerhalb der Kreditrate eines Annuitätendarlehens sind sowohl Zins- als auch Tilgungsanteil enthalten. Dabei verschieben sich beiden Anteile jedoch im Laufe der Kreditlaufzeit – zugunsten der Tilgung. Mit zunehmender Zeit tilgen Sie also praktisch immer schneller. Natürlich nicht wirklich. Denn auch ein Annuitätendarlehen ist letztlich immer auf eine bestimmte festgelegte Laufzeit berechnet, die vertraglich mit der Bank vereinbart wird. Doch im Vergleich zum Ratentilgungsdarlehen, dessen Rate im Laufe der Zeit abnimmt, bietet Ihnen das Annuitätendarlehen einen rechnerischen Vorteil. Ihre Anfangsrate ist deshalb niedriger als im Vergleich zum Ratentilgungsdarlehen.

Ein Rechenbeispiel soll Ihnen diesen Unterschied verdeutlichen:

Sie haben ein Annuitätendarlehen in Höhe von 25.000€ aufgenommen. Dessen Zinssatz beträgt 5,0 % jährlich. Nebenkosten bleiben aus Transparenzgründen außen vor. Die vertragliche Kreditlaufzeit beträgt 60 Monate. Zur Abzahlung innerhalb dieser Laufzeit ist eine monatliche Kreditrate von 471,78€ nötig. Der Tilgungsplan Ihres neuen Darlehens sieht folgendermaßen aus:

Monat Annuität Tilgungsanteil Zinsanteil Restschuld
1 471,78€ 367,61€ 104,17€ 24.632,39€
2 471,78€ 369,15€ 102,63€ 24.263,24€
3 471,78€ 370,68€ 101,10€ 23.892,56€
4 471,78€

Wäre Ihr Kredit ein Ratentilgungsdarlehen, sehe dessen Tilgungsplan hingegen etwas anders aus. Bei dieser Kreditart würde sich Ihre Anfangsrate auf 520,83 Euro belaufen, zunächst also deutlich höher sein, gleichzeitig jedoch konstant abnehmen:

Monat Annuität Tilgungsanteil Zinsanteil Restschuld
1 520,83€ 416,66€ 104,17€ 24.583,34€
2 519,09€ 416,66€ 102,43€ 24.166,68€
3 517,35€ 416,66€ 100,69€ 23.750,02€
4 515,62€

Der Grund für die abnehmende Kreditrate liegt in einem beim Ratentilgungsdarlehen festgeschriebenen Tilgungsanteil. Da die Zinsen immer auf die verbleibende Restschuld berechnet werden und innerhalb der Kreditrate keine Verschiebung zulasten der Tilgung möglich ist, kommt es zur im Laufe der Zeit fallenden Kreditrate.

Die Restkreditversicherung – eine wichtige Option

Beim Abschluss eines Ratenkredites wird Ihnen bei den Banken im Regelfall auch eine sogenannte Restkreditversicherung (RKV) angeboten – oft auch als Restschuldversicherung bezeichnet. Diese schützt Sie bzw. Ihre Angehörigen in verschiedenen Situationen vor der Pflicht, Ihren Kredit weiterhin bedienen zu müssen. So stellt der Versicherer beispielsweise grundsätzlich sicher, dass die komplette Restschuld des Darlehens getilgt ist, falls Sie während der Kreditlaufzeit versterben sollten. Auf diese Weise würden Ihre Angehörigen in diesem Fall nicht finanziell belastet. Zusätzlich dazu ist es möglich, einen Schutz im Falle von längerer Krankheit (länger als 6 Wochen) oder Arbeitslosigkeit zu vereinbaren. In diesen Fällen würde der Anbieter eine vertraglich festgelegte Anzahl von Kreditraten für Sie übernehmen und so eine finanzielle Entlastung schaffen. Es geht also um finanziellen Schutz in unvorhersehbaren und eher außergewöhnlichen Lebenssituationen.

Allerdings kostet eine Restkreditversicherung Geld. Nach Abschluss des Kredits und der dazugehörigen Versicherung wird im Regelfall ein Einmalbeitrag berechnet, der meist innerhalb des Darlehens mitfinanziert wird und für die gesamte Darlehenslaufzeit schützt. Der Kreditbetrag erhöht sich also um die Kosten des Versicherungsvertrages. Je nach Alter und Geschlecht des Kreditnehmers kann der Beitrag zur Restkreditversicherung unterschiedlich hoch sein – natürlich auch in Abhängigkeit vom gewünschten Leistungsumfang. Grundsätzlich gilt jedoch, dass ältere Personen deutlich höhere Beiträge zu zahlen haben als jüngere Kreditnehmer. Dies hat statistische Gründe. Denn mit zunehmendem Alter des Betroffenen steigt die Wahrscheinlichkeit eines Versicherungsfalles innerhalb der regulären Kreditlaufzeit. Existieren mehrere Kreditnehmer, sind übrigens separate Versicherungen nötig, um einen vollständigen Schutz zu erreichen. Die Personen werden in diesem Fall also praktisch „über Kreuz“ abgesichert. Gerade für zwei solcher Verträge können Ihnen teils erhebliche Kosten entstehen, wenn Sie als Kreditnehmer bereits älter sind und einen umfangreichen Schutz wünschen sollten. Nicht zuletzt werden schließlich auf den für die Versicherung mitfinanzierten Betrag Zinsen berechnet, welche die Kosten der Absicherung ihrerseits noch einmal erhöhen.

Der Schutz, den eine Restkreditversicherung ist sicher nicht sinnlos. Tritt ein Versicherungsfall ein, kann eine solche Absicherung durchaus äußerst wertvoll werden. Aufgrund der damit zusammenhängenden Kosten gilt es jedoch, genau abzuwägen, welcher Schutz überhaupt gewünscht wird. Sie sollten Kosten und Nutzen der Ihnen angebotenen Verträge immer ins Verhältnis setzen und am besten erst nach reiflicher Überlegung abschließen.

Tipp: Sie sind in der Situation, dass Sie sich als gemeinsame Kreditnehmer keine Restschuldversicherung leisten können oder möchten? Und dennoch möchten Sie nicht grundsätzlich auf den Schutz eines solchen Vertrages verzichten? In diesem Fall sollten Sie Kompromisse machen, damit Sie sich insgesamt betrachtet nicht finanziell übernehmen. Wie beschrieben besteht die Möglichkeit, beide Kreditnehmer unabhängig voneinander zu versichern. Sichern Sie gegebenenfalls nur einen beider Kreditnehmer ab – das geht. Zumindest bevor Sie komplett auf den Schutz verzichten (müssen), sollten Sie diesen Weg in Erwägung ziehen. Dabei sollte immer der Hauptverdiener der Versicherte werden. Denn tritt bei diesem ein Versicherungsfall ein (Tod, Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit – je nach Versicherungsumfang), ist es für den anderen Kreditnehmer finanziell am schwersten, die vereinbarte Kreditrate weiterzuzahlen. Anders herum hingegen wäre es dem besser verdienenden Kreditnehmer wahrscheinlich eher möglich, der Kreditverpflichtung auch im Fall der Fälle nachkommen zu können, falls der andere Kreditnehmer finanziell einmal nur weniger beisteuern kann.

Notwendig – die Bonitätsprüfung

Für viele Kreditantragsteller ist eine Bonitätsprüfung kein allzu angenehmer Umstand. Nur ungern gewährt man Einsicht in seine Finanzen und legt seine finanzielle Situation der Bank komplett offen – das ist verständlich. Doch da die Ausreichung eines Kredites für den Kreditgeber immer ein finanzielles Risiko darstellt, wird dieser zunächst immer eine Bonitätsprüfung des Antragstellers vornehmen. Erst dann ist ersichtlich, ob dieser überhaupt in der Lage sein wird, die Kreditrate seines Wunschdarlehens zuverlässig zu bedienen. Zudem sind Kreditgeber auch im Sinne des Antragstellers gesetzlich verpflichtet, dessen Bonität zu überprüfen und Anträge falls nötig abzulehnen. Überschuldung von Privathaushalten soll so möglichst vermieden werden.

Zentraler Bestandteil der Bonitätsprüfung ist die sogenannte Einnahmen- und Ausgabenrechnung. Bei dieser werden zunächst alle monatlichen Ihre nachhaltigen Einnahmen als Kreditnehmer summiert. Das Kreditinstitut zieht davon anschließend alle Ihre Ausgaben ab. Um diesen Vorgang zu vereinfachen, ist es jedoch nicht nötig, alle Einzelausgaben penibel aufzulisten. Stattdessen wird eine Haushaltspauschale angesetzt, deren Höhe sich an statistischen Lebenshaltungskosten orientiert. Demzufolge steigt diese Pauschale, wenn es sich um einen mehrköpfigen Privathaushalt handelt. Letztlich werden zusätzliche Belastungen wie etwa die für einen Zweitwagen, bereits vorhandene Kreditverpflichtungen, die Mietkosten oder verbindliche Beiträge zu bereits vorhandenen Verträgen berücksichtigt. In der Praxis sind hier oftmals auch Unterhaltszahlungen oder Beiträge zur privaten Krankenversicherung Posten, die es nicht zu unterschätzen gilt. Decken Ihre Einnahmen als Kreditnehmer die angesetzten Kosten ist eine Kreditausreichung rechnerisch möglich, sofern der noch verbleibende Betrag mindestens der neuen Darlehensrate entspricht.

Hier eine kurze Übersicht, welche Einnahmen als nachhaltig angesehen werden:

  • Lohn / Gehalt (grundsätzlich nur aus unbefristeten Arbeitsverhältnissen)
  • Sold
  • Rente / Pension
  • Kindergeld
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